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Eragon Bromsson
(Eragon Schattentöter)
Beschreibung
Spezies Mensch
Geschlecht Männlich
Haarfarbe braun
Augenfarbe braun
Körperbau Schlank, besitzt nach der Blutschwur-Zeremonie körperliche Eigenschaften der Elfen
Familie
Vater Brom
Mutter Selena
Weitere Garrow (Onkel)
Roran (Cousin)
Murtagh (Halbbruder)
Biographische Daten
Heimat Carvahall
Beruf / Tätigkeit Drachenreiter
Drache Saphira
Zugehörigkeit Varden
Dûrgrimst Ingietum
Sonstiges
Darsteller Edward Speleers

Eragon Bromsson (Schattentöter nach der Vernichtung des Schattens Durza, Königsmörder nach der Vernichtung von Galbatorix) ist ein Drachenreiter und der Sohn von Selena und Brom. Nachdem der Drache Saphira ihn erwählt und geschlüpft war, wurde Eragon zum ersten Drachenreiter seit 100 Jahren, der nicht unter dem Einfluss des Imperiums stand. Er tötete König Galbatorix während der Schlacht von Uru'baen.  

Er wuchs in dem Dorf Carvahall, im Norden von Alagäsia auf. Er wurde zunächst von Brom während der Flucht aus Carvahall, und später von Oromis und Glaedr in Ellesmera, ausgebildet.  

Leben

Eragon wird in Carvahall als Kind von Brom und Selena geboren. Er wächst in bescheidenen Verhältnissen im Haus seines Onkels, des Bauern Garrow, und dessen Frau Marian auf. Diese Beiden hält er bis zum Tod Marians für seine Eltern.

Zu seinem etwa zwei Jahre älteren Cousin Roran hat er ein besonders enges Verhältnis.

Auf dem Sterbebett offenbart seine Tante ihm die wahre Identität seiner Mutter. Wer sein Vater ist, bleibt Eragon lange Zeit unbekannt. Er erfährt, dass seine Mutter eines Tages nach Carvahall kam, um bei ihren Angehörigen ihren Sohn zur Welt zu bringen. Woher sie gekommen ist, und wohin sie bald darauf wieder verschwunden ist, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Erst viel später erfährt Eragon von Oromis und Saphira, dass seine Mutter die Frau Morzans gewesen ist, dass er unehelich geboren und vor Morzan versteckt wurde.

Als Eragon scheinbar zufällig ein Drachenei findet, ändert das sein Leben grundlegend. Er verlässt seine Heimat und wird in die politischen Wirrungen Alagaësias hineingezogen.

Eragons Leben ab seinem 16. Lebensjahr ist das Hauptthema der Romane. Ausführliche Zusammenfassungen sind den Artikeln zu den einzelnen Büchern zu entnehmen:

Besondere Besitztümer

Zar'roc
Brom hinterlässt Eragon das Schwert Zar'roc, das er Morzan abgenommen hat. Es bleibt in Eragons Besitz, bis es ihm während der Zweiten Schlacht auf den Brennenden Steppen von Murtagh abgenommen wird.
Brisingr
Rhunön fertigt Eragon mit dessen Hilfe das Schwert Brisingr an.
Aren
Den Ring Aren bekommt Eragon von Ajihad, nachdem Brom ihn als Erkennungszeichen zu den Varden geschickt hat. Er wird ihm später von Islanzadi zum Geschenk gemacht
Gürtel von Beloth dem Weisen
Den Gürtel von Beloth dem Weisen wurde Eragon von Oromis geschenkt. Eragon verwendet ihn um magische Energie für Notfälle zu speichern. Er verliert ihn, als er in Dras-Leona festgehalten wird.
Domia abr Wyrda
Joed schenkt Eragon eine Ausgabe der Domia abr Wyrda, die die Geschichte von den Anfängen Alagaesias, bis zu ein paar Jahrzehnten vor dem Krieg der Drachenreiter erzählt. Sie ist komplett in der alten Sprache verfasst und äußerst selten.

Verhältnis zu Völkern und Gruppen

Varden

Was Eragon in seiner Kindheit über die Varden gehört hat, hat eher auf Gerüchten und Propaganda als auf Tatsachen beruht. Wie die meisten anderen Bewohner Carvahalls weiß er lediglich, dass sie Feinde des Imperiums sind, bezieht aber keine Stellung.

Erst während seiner Flucht aus Carvahall erfährt er von Brom, wer die Varden sind und welche Ziele sie verfolgen. Außerdem macht er ihn mit der Geschichte der Drachenreiter und Galbatorix' Rolle darin vertraut. Brom macht ihm deutlich, dass Eragon als Drachenreiter früher oder später gezwungen sein wird, sich auf einer der beiden Seiten zu schlagen, die Galbatorix' oder die der Varden. Er rät ihm jedoch auch gegenüber den Varden zu Vorsicht.

Obwohl Eragon immer wieder mit dem Imperium aneinander gerät, ist das für ihn anfangs noch kein Grund sich den Varden anzuschließen. Erst später erkennt er, dass dies die einzige Alternative ist, wenn er sich nicht dem König unterwerfen will.

Auf der Flucht vor den Soldaten des Imperiums gelangt er zu den Varden, die zu dieser Zeit bei den Zwergen unter dem Berg Farthen Dûr leben. Der Empfang, den ihm die Zwillinge bereiten, und die Schroffheit und Skepsis der Zwerge machen Eragon klar, dass nicht alle ihn mit offenen Armen empfangen.

An der Seite der Varden und Zwerge verteidigt er daraufhin die Zwergenstadt Tronjheim gegen die Urgals und schwört anschließend der neuen Anführerin der Varden, Nasuada, Treue.

Diese Entscheidung führt zu Konflikten mit den Zwergen und Elfen, die ihrerseits Kontrolle über den einzigen freien Drachenreiter suchen, oder sich zumindest dessen Loyalität versichern wollen.

Zwerge

Bei seiner Ankunft in Tronjheim begegnet Eragon zum ersten Mal den Zwergen. Diese begegnen ihm auf unterschiedlichste Weise, teilweise freundlich und erwartungsvoll, teilweise aber auch skeptisch, ablehnend oder sogar feindselig. Der Grund dafür sind sowohl zahlreiche Angriffe durch Drachen in der Vergangenheit, als auch die Verbrechen Galbatorix'.

Von Hrothgar, dem derzeitigen König der Zwerge, wird Eragon jedoch sehr freundlich und offen empfangen. In Anerkennung seiner Verdienste bei der Verteidigung Tronjheims bietet dieser Eragon die Mitgliedschaft in seinem Clan, dem Dûrgrimst Ingietum an. Eragon nimmt diese an, vermutet aber, dass hinter dieser Geste mehr steckt und Hrothgar sich vorrangig seine Loyalität sichern will.

Empört über Hrothgars Verhalten, und aus genereller Feindschaft gegenüber Drachen und Drachenreitern heraus, schwört daraufhin der ganzer Zwergenclan Az Sweldn rak Anhûin Eragon Blutfeindschaft. Dies gipfelt später in einem Attentat auf Eragon, das er jedoch vereiteln kann.

Eragons Verhältnis zu den Zwergen der anderen Clans ist eher positiv und begründet sich hauptsächlich auf Respekt und Anerkennung. Als Eragons Freund Orik nach Hrothgars Tod König der Zwerge wird, wird der Dûrgrimst Az Sweldn rak Anhûin aufgrund des versuchten Attentats verstoßen. Als Saphira anschließend den Sternsaphir wiederherstellen kann, der während der Schlacht um Tronjheim zerstört wurde, scheinen alle Zweifel der Zwerge an Eragons Absichten und seiner Loyalität ausgeräumt.

Elfen

Eragons erste Begegnung mit Elfen findet in Träumen bzw. Visionen statt, als er unbewusst den Hilferuf der in Gil'ead gefangenen Arya empfängt. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er nur Geschichten über Elfen gehört, die ihm aufgrund ihrer zurückgezogenen Lebensweise, aber auch ihrer übermenschlichen Schönheit und Stärke fast unwirklich erschienen sind. Eragon verliebt sich sofort über beide Ohren, braucht allerdings lange Zeit um sich dessen bewusst zu werden.

Als er Arya befreien kann, erbringt er ohne es zu wissen sowohl den Elfen als auch den Varden einen großen Dienst. Denn als Tochter von Elfenkönigin Islanzadi und Botschafterin bei den Zwergen und Varden hat Arya eine wichtige Position inne. Als er später auf die Elfen in Du Weldenvarden trifft, verschafft ihm dies einige Vorteile.

Wie die Zwerge begegnen auch viele Elfen Eragon mit Skepsis. Ihnen wäre es lieber gewesen, wenn Saphira sich einen Reiter aus den Reihen der Elfen gewählt hätte. Zum einen weil sie sich dann dessen Loyalität sicher gewesen wären, zum anderen weil Elfen über überlegene Stärke und Reflexe verfügen.

Während Islanzadi Eragon freundlich und vertrauenerweckend begegnet, sind sich Saphira und Eragon einig, dass Islanzadi die undurchschaubarste und unberechenbarste ihrer Verbündeten ist und sie ihr gegenüber vorsichtig sein sollten.

Während seiner Lehrzeit bei Oromis und Glaedr lernt Eragon die Lebensweise und Weltanschauung der Elfen kennen und verstehen. Doch das überhebliche und abweisende Verhalten seines Trainingspartners Vanir hält ihm täglich die Geringschätzung und Enttäuschung vor Augen, die einige Elfen ihm wegen seiner menschlichen Herkunft entgegenbringen.

Als bei der Blutschwur-Zeremonie Eragons Körper durch Magie verändert wird und dem eines Elfen ähnlich wird, scheinen jedoch auch diese Vorurteile ausgeräumt.

Urgals

Wie die meisten Menschen ist auch Eragon gegenüber den Urgals lange Zeit stark voreingenommen. Sie haben den Ruf von wilden, unzivilisierten und gewissenlosen Schlächtern und werden von den meisten gehasst. Grund dafür sind die zahlreichen Überfälle der Urgals auf Siedlungen der Menschen.

Dass die Urgals in Galbatorix' Auftrag gegen die Varden ziehen, verschlechtert Eragons Eindruck nur noch. Er betrachtet sie lange als Tiere, die zu töten ihm wesentlich leichter fällt als das Töten von Menschen.

Während seiner Lehrzeit bei den Elfen spricht er mit Oromis über dieses Thema. Der respektiert die Urgals und gibt Eragon viele Schriften über ihre Kultur zu lesen. Obwohl Eragon das Wissen aufnimmt, ändert sich sein Bild von den Urgals anfangs nicht.

Als vor der Schlacht auf den Brennenden Steppen ein Trupp von Urgals zu den Varden stößt, um sie im Kampf zu unterstützen, ist Eragons Stimme eine der lautesten, die dagegen sprechen. Es kommt zum Streit mit Nasuada, die die Hilfe der Urgals annimmt.

Als Eragon später gemeinsam mit Nar Garzhvog zu den Zwergen reist, macht er jedoch die ersten Versuche, die Kultur der Urgals wirklich zu verstehen und stellt diesem viele Fragen zu seinem Volk. Auch wenn er den Urgals womöglich weiterhin nicht über den Weg traut, entwickelt er in dieser Zeit zumindest Respekt ihnen gegenüber und Wertschätzung gegenüber Nar Garzhvog.

Werkatzen

folgt..

Beziehungen und Freundschaften

Saphira

Das Verhältnis zwischen Eragon und Saphira ist sehr facettenreich. Schon als Saphira schlüpft haben beide einander sofort gern. Bevor sie sich in Gedanken verständigen können, empfindet Eragon für Saphira jedoch nicht viel mehr als für ein gewöhnliches, wenn auch seltenes, Haustier.

Als er zum ersten Mal ihre Gedanken spüren kann, schreckt ihn das ab. Er empfindet Unverständnis und Scheu, wenn nicht sogar Angst, und flüchtet davor. Ihre Beziehung wird zusätzlich belastet, als Saphira ihn vor den Ra'zac beschützen will und mit ihm in den Buckel fliegt. Eragon gibt ihr die Schuld für Garrows Tod, sieht aber bald ein, dass er sich irrt.

Als er das erste Mal auf Saphiras Rücken reitet, scheuert er sich an ihren Schuppen so wund, dass er sich anfangs weigert, das jemals zu wiederholen. Erst unter Broms Führung lernen Eragon und Saphira miteinander umzugehen. Mit einem neuen Sattel hat Eragon keine Angst mehr davor auf Saphira zu reiten. Nach ihrem zweiten Flug scheinen die beiden letztlich miteinander auszukommen.

Im weiteren wird ihr Verhältnis langsam immer enger. Während sie sich gerade zu Beginn ihrer Abenteuer lediglich wie gute Freunde verhalten, agieren sie im Laufe der Zeit immer häufiger wie ein und dieselbe Person. Während sie kämpfen führen sie diese Verschmelzung häufig willentlich herbei, um ihre Kampfkraft und Effektivität zu steigern. Aber auch im Alltag kommt es gelegentlich vor, dass sie gleich denken und zum Beispiel Sätze unbewusst im Wechsel sprechen.

Eragon und Saphira haben aber auch gegensätzliche Charakterzüge. So ist Saphira mitunter recht blutrünstig, während Eragon Abscheu vor dem Töten entwickelt und manchmal in Albträumen die Gesichter von getöteten Gegnern sieht. Laut Saphira ist es als Vorteil zu sehen, dass sie sich so gegenseitig ergänzen und ausgleichen. Sie bezeichnen sich einmal als das Gewissen des jeweils anderen.

Mit der Zeit hängen die beiden so sehr aneinander, dass sie der Gedanke an ein Leben ohne den anderen erschreckt und abstößt. Sollte einer von beiden sterben, kann der Verlust von Drache bzw. Reiter zu Wahnsinn oder selbstzerstörerischer Wut führen.

Abweichende Darstellung im Film

In der Verfilmung des ersten Buches wird mehrfach betont, die Drachen würden ihren Reitern dienen. Weiterhin wird es so dargestellt, als ob Saphira sich jederzeit für Eragon aufopfern würde, da sie ebenfalls sterben würde, sollte diesem etwas zustoßen. Der Betrachter erhält den Eindruck, Eragons Leben sei demnach wertvoller als Saphiras.

Dies steht aber im Gegensatz zu den Büchern. Dort wird das Verhältnis zwischen Drache und Reiter als gleichwertig beschrieben. Dort wird deutlich gesagt, dass viele irrtümlich nur den Reiter beachten und den Drachen als exotisches Reittier ansehen. Auch wird Saphira gelegentlich etwas ungehalten, wenn man ihr im Vergleich zu Eragon zu wenig Beachtung schenkt.

Brom

Eragon erfährt erst in Du Weldenvarden von Oromis und Glaedr lange nach dessen Tod, dass Brom sein Vater gewesen ist. Er kennt Brom seit seiner Kindheit als den Geschichtenerzähler des Dorfes. Er hat schon zu dieser Zeit immer ein gutes Verhältnis zu ihm und er hat das Gefühl, dass auch Brom ihn mag.

Als die Ra'zac nach Carvahall kommen und Eragon flüchtet, begleitet Brom ihn, führt ihn und bildet ihn aus. Er hält jedoch anfangs vieles vor Eragon geheim, vor allem Details über seine Vergangenheit. Wie er Eragon später in einer Erinnerung Saphiras mitteilt, ist das hauptsächlich geschehen, um das Vertrauensverhältnis zwischen den beiden nicht zu gefährden und Eragon nicht von seiner Ausbildung abzulenken. Eragon vermutet später Brom habe Angst gehabt, dass er sein Verhalten missbilligen und sich von ihm abwenden bzw. ihn sogar hassen könnte.

Während Brom für Eragon ein Lehrmeister und Freund ist, wünscht er sich insgeheim nichts mehr, als Eragon die Wahrheit zu sagen und wie ein Vater mit ihm reden zu können. Er ist sehr stolz auf Eragon.

Als sie von den Ra'zac überfallen werden, rettet Brom Eragon das Leben, erleidet aber selbst eine tödliche Verletzung. Auf dem Sterbebett offenbart er Eragon seine Vergangenheit als Drachenreiter und weist ihn an, gut auf Saphira aufzupassen. Der Verlust nimmt Eragon sehr mit. Wie Garrows Tod ist auch Broms Tod ein Schlüsselerlebnis für Eragon und ausschlaggebend für seinen Kampf gegen die Ra'zac und Galbatorix.

Roran

Roran und Eragon stehen einander schon seit ihrer Kindheit sehr nahe. Sie wachsen gemeinsam auf wie Brüder. Sie vertrauen einander uneingeschränkt, deshalb ist Eragon gelegentlich der Kurier für Rorans Nachrichten an seine Freundin Katrina. Es betrübt ihn sehr, als Roran ihm von seinen Plänen berichtet, Garrow und ihn zu verlassen um in Therinsford zu arbeiten.

Als Garrow getötet wird und Eragon aus Carvahall flüchtet, ist Roran bezüglich Eragons Rolle verunsichert. Er vermutet, dass Eragon möglicherweise für Garrows Tod verantwortlich sein könnte, und schwankt zwischen brüderlicher Liebe und Schuldzuweisung. Er ist sich jedenfalls sicher, dass Eragons seltsamer blauer Stein, von dem er nicht weiß, dass es sich um ein Drachenei handelt, der Auslöser für die Vorfälle ist.

Um so verwirrter ist er, als er während der Flucht der Bewohner aus Carvahall in Teirm einen Aushang mit einer horrenden Kopfprämie für Eragon sieht. Von Jeod erfährt er schließlich die Details von Eragons Flucht. Er ist der Meinung, Eragon hätte ihm von Saphira erzählen müssen, akzeptiert aber auch Jeods Ausführungen, warum er es nicht getan hat.

Als er erfährt, dass Eragon die Ra'zac, an denen er Rache nehmen will, ausfindig gemacht hat, und dass Saphira der einzige Weg ist um auf den Helgrind zu gelangen, versucht er umso dringender Eragon in Surda zu erreichen. Er ist der Meinung, dass Eragon seine Teilschuld an Garrows Tod begleichen kann, indem er Roran hilft die Ra'zac zu töten.

Endgültig versöhnt sind beide erst, nachdem sie gemeinsam zum Helgrind geflogen sind, die Ra'zac getötet und Katrina befreit haben. Das äußert sich zum Beispiel darin, dass Roran darauf wert legt, dass Eragon derjenige ist, der Katrinas und seine Hochzeitszeremonie durchführt.

Zwischen Eragon und Roran steht weiterhin die Wahrheit über Katrinas Vater Sloan, der nicht am Helgrind gestorben ist, wie Eragon behauptet. Noch ist offen, ob diese ans Licht kommt und wie sie sich auf ihre Beziehung auswirkt.

Arya

In der Zeit, als Eragon mit Brom auf die Spur der Ra'zac verfolgt, hat er im Schlaf mehrfach Visionen von Arya, ohne zu wissen wer sie ist und wo sie sich aufhält. Er ist nicht einmal sicher, ob sie real existiert oder lediglich eine Erfindung seiner Träume ist. Er fühlt sich sofort zu ihr hingezogen und beschließt nach ihr zu suchen, sollte er einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort finden. Nach Aryas Befreiung schließlich kann er kaum die Augen von ihr lassen.

Als er zum ersten Mal in Gedanken Kontakt zu ihr aufnimmt, ist er fasziniert von der Fremdartigkeit, Schönheit und Stärke ihres Geistes. Es gelingt ihm ihr anfängliches Misstrauen auszuräumen und sie verrät ihm, wie er die Varden erreichen kann. Die Sorge um Aryas Wohlergehen treibt ihn zu großer Eile an.

Nach ihrer Genesung in Farthen Dûr bildet sich eine starke Freundschaft.

Eragon, dessen Gefühle für Arya über Freundschaft hinaus gehen, versucht mehrfach ihr näher zu kommen, wird aber jedes Mal von ihr zurückgewiesen. Als Gründe gegen eine Beziehung werden genannt, dass sie wesentlich älter ist als er, aus einer anderen Rasse stammt, dass Elfen anders lieben als Menschen, dass eine Beziehung ihn von seinen Pflichten ablenke, und andere. Auch wird deutlich, dass Arya noch immer um ihren verstorbenen Weggefährten Fäolin trauert, der ein guter Freund für sie war.

Jedoch gibt es vor allem in Die Weisheit des Feuers Hinweise, das sie doch etwas mehr für ihn empfindet. Zum Beispiel das Arya einfach nach ihm suchen geht, als er nicht vom Helgrind kommt. Auch spricht sie am Lagerfeuer freimütig über ihre Vergangenheit und lässt es zu, das Eragon ihre Hand berühren darf. Nach der Schlacht der Soldaten heilt sie seine Hand, obwohl er selbst dazu in der Lage wäre und sagt verlegen, das sie froh war das Eragon da ist. Als er erwidert, er sei auch froh das sie da sei, schenkt sie ein kleines, verlegenes Lächeln. Beim Kampf gegen Murtagh schenkt sie ihm Energie und sagte ihm in der alten Sprache, das sie nicht will das er besiegt wird, zögert dann jedoch, noch mehr zu sagen. Als letzten Hinweis haben wir die Tatsache, das sie Eragon, nachdem sie von Glaedr und Oromis tot erfährt, umarmt und sie sich gegenseitig trösten.

Aryas Gefühle Eragon gegenüber werden bisher allerdings nicht konkret ausgesprochen, es kann lediglich spekuliert werden.

Murtagh

Als Eragon auf Murtagh trifft, hält dieser zunächst geheim, dass er Sohn von Morzan ist. Als er erfährt, dass Brom derjenige ist, der seinen Vater getötet hat, und Eragon nun dessen Schwert Zar'roc trägt, reagiert er bestürzt und nachdenklich. Seine wahren Gefühle verbirgt er jedoch.

Die beiden tun sich zusammen, da sie das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Ra'zac aufzuspüren und zu töten. Im Laufe ihrer Reise schließen sie Freundschaft. Es gibt allerdings einige Hinweise darauf, dass Murtagh möglicherweise Eragon um seine magischen Fähigkeiten und Morzans Schwert beneidet.

Als sie Farthen Dûr erreichen, offenbart Murtagh Eragon seine Herkunft, distanziert sich aber vom Verhalten seines Vaters. Eragon schenkt dem aufgrund ihrer Freundschaft Glauben und verteidigt Murtagh vor den Zwillingen und Ajihad, kann jedoch nicht verhindern, dass dieser unter Arrest gestellt wird.

Als Eragon ihn später besucht, zeigt er jedoch keine Anzeichen von Zorn. Er freut sich Eragon zu sehen.

Nach der Schlacht um Farthen Dûr verschwindet Murtagh spurlos und wird für tot gehalten, was Eragon sehr zu schaffen macht. Es nimmt ihn mit, dass alle ihm wichtigen Personen nacheinander zu sterben scheinen, erst Garrow, dann Brom und nun Murtagh.

Um so größer ist seine Bestürzung, als Murtagh ihm während der Schlacht auf den Brennenden Steppen als Feind gegenüber tritt. Eragon bemitleidet ihn, versucht ihm zu helfen und ihn auf die Seite der Varden zu ziehen. Murtagh, der Eragon im Zweikampf besiegt hat, verschont diesen ihrer Freundschaft wegen, und weil er glaubt Eragons Bruder zu sein.

In diesem Moment sind ihre früheren Rollen vertauscht. Murtagh muss nicht mehr zu Eragons Fähigkeiten aufschauen, sondern ist selbst der Stärkere von beiden. Deshalb, und weil er der ältere (Halb-)Bruder ist, hält er sich für den rechtmäßigen Besitzer von Morzans Schwert und nimmt Eragon dieses ab.

Bei ihrer nächsten Begegnung wird deutlich, dass Murtagh und Dorn unter ihrem Dienst für Galbatorix leiden. Murtagh lehnt es jedoch ab, seinen wahren Namen und damit seine Identität für seine Freiheit aufzugeben. Aufgrund der von ihm geleisteten Schwüre bleibt ihm keine Wahl als gegen Eragon zu kämpfen.

Als Eragon in Urû´baen wieder gegen Murtagh kämpfen muss , weil Galbatorix dies so wollte, besiegt er ihn.

Eragon und Saphira folgen Murtagh und Dorn, als die beiden davonfliegen. Schließlich treffen sie sich und sprechen miteinander. Im Zuge dessen erläutert Murtagh, dass es für ihn im Moment keine Zukunft in Alagaesia gebe, er und Dorn wollen nach Norden fliegen, wo es wenige oder keine Menschen gibt und sie in Ruhe über das, was Galbatorix ihnen angetan hat, hinwegkommen können. Er weiß, dass er und Nasuada nicht zusammenkommen können und dass er von den Zwergen niemals akzeptiert werden würde, da er deren König Hrothgar getötet hatte. Eragon vergibt ihm seine Taten und lädt ihn ein, eines Tages, wenn Murtaghs und Dorns seelische Wunden geheilt seien und sie nicht länger die Einsamkeit suchten, zu ihm zu kommen. Die Drachen, deren Eldunarí Eragon bei sich trägt, geben ihm einige Ratschläge für sein weiteres Leben. Glaedr gibt an, zwar nicht verzeihen zu können, dass Murtagh seinen Reiter Oromis getötet habe, aber zu verstehen, dass es Galbatorix war, der ihre Körper lenkte und keinen Wunsch nach Rache zu verspüren.

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