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Eragon

Murtagh

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Murtagh
Murtagh
Beschreibung
Spezies Mensch
Geschlecht Männlich
Haarfarbe dunkelbraun
Augenfarbe grau-blau
Körperbau 1-2 Zoll größer als Eragon,

ungefähr 183 cm

Merkmale lange Narbe am Rücken, zugefügt von Morzan
Familie
Vater Morzan
Mutter Selena
Weitere Eragon (Halbbruder)

Roran (Cousin)
Garrow (Onkel)

Biographische Daten
Heimat Uru'baen
Beruf / Tätigkeit Drachenreiter
Drache Dorn
Zugehörigkeit Imperium
Sonstiges
Darsteller Garret Hedlund
„Mein Geist ist die einzige Zuflucht, die mir nie jemand rauben konnte. Ein paarmal schon haben Leute versucht, in ihn einzudringen, aber ich habe gelernt, ihn aufs Schärfste zu verteidigen, denn nur in meinen innersten Gedanken finde ich wahre Sicherheit.“
— Murtagh

Murtagh ist ein Mensch und Reiter des Drachen Dorn. Er ist der Sohn des Abtrünnigen Morzan und der Selena, bekannt ls schwarze Hand. Er ist der Halbbruder von Eragon Schattentöter. Er wuchs in Uru'baen auf und konnte später fliehen und wurden von da an von Tornac erzogen und ausgebildet. Dieser für Murtagh die Person die einem Vater am Nächsten kam. Nach seinem Kampf in der Schlacht von Farthen Dur, wurde er von den Zwillingen nach Uru'baen verschleppt, wo Dorn für ihn schlüpfte und Galbatorix die versklavt haben.

Er führt einen Anderthalbhänder (später Zar’roc, das er Eragon abnimmt) mit sich, ein Bogen aus Eibenholz, ein Dolch, ein weißes Horn mit silbernen Beschlägen und ein Streitross namens Tornac, das er nach seinem alten Mentor im Schwertkampf benannt hat. Seinen Drachen nennt er Dorn, weil er und Dorn allen ein Dorn im Auge sein wollten. Im dritten Band (Die Weisheit des Feuers) übernimmt Galbatorix Murtaghs Körper und tötet damit Oromis. Glaedr wird von Dorn mit einem Biss ins Genick getötet, nachdem Glaedr rasend vor Wut durch den Verlust seines Reiters Oromis Dorn 3 Fuß seines Schwanzes abgebissen hatte.

Zusätzlich zu seinem Sein als Drachenreiter ist er außerdem neben Galbatorix der mächtigste Magier im Imperium, der einzige bekannte Sohn eines Abtrünnigen, einer der drei Hauptpersonen im Eragon-Zyklus und ein Königsmörder, da er in der Schlacht auf den brennenden Steppen Hrothgar, den König der Zwerge, tötete. Auch kennt er den wahren Namen der alten Sprache, den er von Galbatorix erfahren hat.

Er und Nasuada kommen sich während letzterer Gefangenschaft näher.

GeschichteBearbeiten

AnfängeBearbeiten

UrsprungBearbeiten

Selena, eine junge Frau aus Carvahall, verliebte sich in Morzan, der durch einen Trick ihr Vertrauen gewann. Sie wurde dadurch zu seinem willigen Werkzeug, seiner Schwarzen Hand. Nachdem sie drei Jahre mit ihm gereist war, wurde sie schwanger. Daraufhin brachte Morzan sie in seine Burg und verbarg die Schwangerschaft vor allen außer vor Galbatorix. Neun Monate später wurde Murtagh in der väterlichen Burg geboren.

KindheitBearbeiten

„Er war ein Opfer des Schicksals, war es seit dem Tag seiner Geburt gewesen.“
— Eragon, als er über Murtagh nachdenkt

Obwohl Murtagh Bruchstücke seiner Vergangenheit Eragon und Saphira - während ihrer Gefangenschaft bei den Varden - erzählte, ist nur wenig über sie bekannt. Nach seiner Geburt wurde er in die Obhut einer Amme gegeben und durfte seine Mutter nur alle paar Monate während kurzen Besuchen ihrerseits sehen. Als das Kind des verdorbenen und gewalttätigen Drachenreiters Morzans erlebte Murtagh - höflich gesagt - eine unangenehme Kindheit. Die lange Narbe auf seinem Rücken ist Zeuge dieser schlechten Zeit: Im Alter von drei Jahren wurde sein Rücken von der Schulter bis zur Hüfte aufgeschlitzt, als Morzan in betrunkener Raserei sein Schwert nach ihm warf. Auch nachdem Morzan durch Brom getötet wurde, versuchte Murtagh weiterhin Gerüchte zu vermeiden, indem er unauffällig in Galbatorix Palast in Urû'baen lebte. Seine Mutter Selena verschwand früh aus seinem Leben, vermutlich, um ihrem zweiten ungeborenen Kind ein besseres Leben zu ermöglichen. Als sie zurückkehrte, war sie bei schlechter Gesundheit und wurde immer kränker, bis sie zwei Wochen später starb.

Flucht aus Urû’baenBearbeiten

„Er klang so anders als bei unserem ersten Treffen. Mir wurde klar, dass er weder die Gnade noch den Weitblick besaß, um die Loyalität der Menschen zu gewinnen, und dass er mit brutaler Gewalt regierte und dabei nur seinen eigenen Begierden folgte. In dem Moment beschloss ich zu fliehen und nie mehr nach Urû’baen zurückzukehren.“
— Murtagh

An seinem 18ten Geburtstag läd Galbatorix ihn zu einem privaten Abendmahl in seine Gemächer ein. Der König ist in einer selten guten Laune (so scheint es) und bietet dem Sohn seines vorherigen Verbündeten sogleich seine Freundschaft an. Murtagh versichert ihm bereitwillig seine Ergebenheit. Später jedoch, als Galbatorix ihm befiehlt mit einem Soldatenheer das Dorf Cantos, das bekannterweise hin und wieder Rebellen beherbergt hat, zu zerstören, und die gesamte Bevölkerung abzuschlachten, ohne den Versuch zu starten herauszufinden, ob alle schuldig sind oder nicht, begreift er, dass er einen Fehler gemacht hat. In dieser Nacht flieht Murtagh mit seinem treuen Mentor Tornac aus Urû’baen. Jedoch sieht Galbatorix Murtaghs Flucht voraus und schickt deshalb Soldaten vor, um die Stadttore zu bewachen. Tornac wird getötet, als sie sich ihren Weg aus der Stadt kämpfen, und Murtagh muss seinen Weg allein fortsetzten.

Gemeinsame Reise mit EragonBearbeiten

Nach Gil’eadBearbeiten

„Ich gehöre weder zu den Varden noch zum Imperium. Ich bin niemand anderem untertan als mir selbst.“
— Murtagh

Murtagh flieht zum Anwesen eines alten Freundes, der ihm einige Zeit Unterschlupf gewährt. Während dieser Zeit versucht Murtagh seine Zukunft zu planen, hin und her gerissen zwischen den Optionen, entweder für das Reich oder die Varden Partei zu ergreifen. Als er jedoch Nachrichten über einen neuen Drachenreiter hört, entscheidet er sich dafür, der Spur der Ra'zac zu folgen, in der Hoffnung ihnen zu begegnen. Er verfolgt die abscheulichen Wesen bis zu einer Stelle nahe Dras-Leona. Zufällig trifft er dort auf Eragon und Saphira und rettet sie vor den Ra’zac, kann aber nicht verhindern, dass Brom tödlich verwundet wird.

Murtagh folgt Eragon und Saphira nach Gil'ead und er und Saphira befreien Eragon und Arya aus der dortigen Gefangenschaft, trotz des Auftauchens von Durza. Murtagh kann dem Schatten seinen Körper nehmen, indem er ihm zwischen die Augen schießt.

Flucht zu den VardenBearbeiten

„Wettrennen haben mir schon immer gefallen.“
— Murtagh
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Murtagh in der Schlacht um Tronjheim

Murtagh ist widerwillig bereit, Eragon und Saphira bei ihrer Suche nach den Varden, die durch den aussichtslosen Zustand von Arya zunehmens wichtiger geworden ist, zu begleiten. Sie ist in Gilead vergiftet worden und die Varden sind die nächstbeste Quelle des Gegenmittels. Die ungleiche Gesellschaft durchquert die Wüste Hadarac außer einer Begegnung mit Sklavenhändlern ohne Zwischenfälle. Murtagh tötet den Anführer der Banditen Torkenbrand, indem er ihn enthauptet, obwohl dieser wehrlos ist. Daraufhin wird Eragon zornig und kritisiert Murtaghs Verhalten. Dies entfacht einen Konflikt zwischen den beiden. Sie erreichen schließlich die Varden, verfolgt von einer Armee Kull. Murtagh wird schließlich mit der Entscheidung konfrontiert, ob er sich entweder allein den Kull stellt oder in das schützende Versteck der Varden flieht. Er entscheidet sich für letzeres und bleibt an Eragons Seite.

Gefangener der VardenBearbeiten

„Man muss bereit sein, sich und das, was einem teuer ist, zu verteidigen, um welchen Preis auch immer.“
— Murtagh

Im Unterschlupf der Varden weigert sich Murtagh, den Zwillingen zu erlauben, seinen Geist zu durchsuchen, und nachdem Ajihad ihn als den Sohn von Morzan identifiziert, wird er innerhalb Tronjheims eingesperrt. Während dieser Zeit trifft er Nasuada, und vertreibt sich die Zeit damit, Dinge zu lesen, die ihm Mitglieder der Varden aus der Bibliothek von Tronjheimzu bringen. Später wird ihm die Chance gegeben, sich zu beweisen, indem er auf der Seite der Varden während der Schlacht um Tronjheim kämpft. Diese Chance nutzt er in den Augen Ajihads und begleitet den Anführer der Varden nach der Schlacht bei der Aufspürung der letzten Urgals in den Tunneln von Tronjheim. Murtagh stellt wiederholt fest, dass er sich den Varden nicht anschließen möchte, da er ihren Wunsch, das Imperium zu zerstören, nicht teilt. Nach seinen Verdiensten in der Schlacht um Farthen Dúr wird er jedoch anerkannt.

EntführungBearbeiten

„Er kennt unsere wahren Namen, Eragon ... Wir sind für alle Zeiten seine Sklaven.“
— Murtagh

Kurz nach der Schlacht verfolgen Ajihad, er und die Zwillinge die restlichen Urgals, jedoch töten die Urgals Ajihad auf den Befehl der Zwillinge und bringen Murtagh zu Galbatorix. Galbatorix zwingt ihn und den roten Drachen Dorn, der kurz danach bei Murtagh schlüpft, einen Treueschwur zu leisten. Dazu kommt es, weil er die wahren Namen der beiden in Erfahrung gebracht hat. So wird Murtagh ein Schüler von Galbatorix.

Im Dienste des ImperiumsBearbeiten

Schlacht auf den Brennenden SteppenBearbeiten

Murtagh ist nun Drachenreiter. Sein Drache heißt Dorn und ist rot wie es der Drache seines Vaters war. Einige Zeit nach der Schlacht auf den brennenden Steppen kommt es zum erneuten Duell zwischen ihm und Eragon, welches Eragon mit Hilfe von Arya und den zwölf Elfenmagiern gewinnt. Beim Angriff der Elfen bei Gil`ead töten Murtagh und Dorn (während sie von Galbatorix beherscht werden) den Drachenreiter Oromis und dessen Drachen Glaedr im Luftkampf über Gil`ead.

Dras-LeonaBearbeiten

Als die Varden und mit ihnen Eragon auf Dras-Leona marschieren, stellt sich heraus, dass Murtagh und Dorn die Stadt beschützen, was es nahezu unmöglich macht, die Stadt einzunehmen. Im Verlauf der Schlacht verletzt Eragon Dorn und entscheidet die Schlacht für die Varden. Murtagh heilt Dorn und flieht mit den Worten, sich an Eragon dafür zu rächen, dass dieser seinen Drachen verwundet habe. In der Nacht nach der Schlacht greift er das Lager der Varden an und entführt deren Anführerin Nasuada.

Murtagh und NasuadaBearbeiten

Nachdem er sie entführt hat, bringt Murtagh Nasuada nach Uru’baen und übergibt sie an Galbatorix. Während sie dort in Gefangenschaft ist, zwingt Galbatorix Murtagh, sie wiederholt zu foltern, wogegen er nichts ausrichten kann. Weil er aber Sympathie für Nasuada empfindet und es hasst, was er ihr antun muss, besucht er sie wiederholt in ihrem Gefängnis und nimmt ihr die Schmerzen ihrer Wunden. Sie reden viel miteinander und kommen sich näher. Murtagh verspricht ihr, sie zu befreien, sollte es ihm irgendwie möglich sein.

Finaler Kampf gegen GalbatorixBearbeiten

Als Eragon und Saphira, gefolgt von Arya zu Galbatorix’ Thronsaal vordringen, lässt dieser Eragon und Murtagh im Kampf gegeneinander antreten. Murtagh ist wütend auf Eragon, weil dieser seine Pläne, Nasuada zu befreien, durch sein frühes Auftauchen vereitelt hat. Während des Kampfes tötet Murtagh Eragon um ein Haar, was jedoch von Galbatorix verhindert wird. Im weiteren Verlauf des Kampfes verletzen sich beide gegenseitig schwer. Zuletzt begreift Murtagh, dass Eragon, im Gegensatz zu ihm, stets bereit war, sich selbst zu opfern. Murtaghs Gefühle für Nasuada änderten dies jedoch: Für Nasuada würde er sterben. Als er das begreift, ändern sich sein und Dorns wahrer Name, beide können sich aus Galbatorix Gefangenschaft befreien und helfen, den König zu töten. Nach dem Kampf heilt Murtagh sich und Dorn und sie verlassen Uru’baen.

Abschied von EragonBearbeiten

Eragon und Saphira folgen Murtagh und Dorn, als die beiden davonfliegen. Schließlich treffen sie sich und sprechen miteinander. Im Zuge dessen erläutert Murtagh, dass es für ihn im Moment keine Zukunft in Alagaesia gebe, er und Dorn wollen nach Norden fliegen, wo es wenige oder keine Menschen gibt und sie in Ruhe über das, was Galbatorix ihnen angetan hat, hinwegkommen können. Er weiß, dass er und Nasuada nicht zusammenkommen können und dass er von den Zwergen niemals akzeptiert werden würde, da er deren König Hrothgar getötet hatte. Eragon vergibt ihm seine Taten und lädt ihn ein, eines Tages, wenn Murtaghs und Dorns seelische Wunden geheilt seien und sie nicht länger die Einsamkeit suchten, zu ihm zu kommen. Die Drachen, deren Eldunarí Eragon bei sich trägt, geben ihm einige Ratschläge für sein weiteres Leben. Glaedr gibt an, zwar nicht verzeihen zu können, dass Murtagh seinen Reiter Oromis getötet habe, aber zu verstehen, dass es Galbatorix war, der ihre Körper lenkte und keinen Wunsch nach Rache zu verspüren.

Murtagh und Eragon verabschieden sich als Brüder, und Murtagh fliegt auf Dorn davon, in Richtung Norden.

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